Verbindung zur Glan

Unmittelbar nach der Brücke der Neutorstraße zweigt aus dem Müllnerarm der Kreuzbrücklbach ab. Sein Lauf folgt der Bräuhausgasse und mündet südlich der Stieglbrauerei in die Glan. Dort trieb das Almwasser bis 1957 das Kraftwerk der Lederfabrik Schließlberger an. Angelegt wurde der Kreuzbrücklbach bereits im 15. Jahrhundert allerdings mit umgekehrter Fließrichtung um zusätzliches Triebwasser aus der Glan zu den Mühlen nach Mülln leiten zu können. Durch die Moorsetzungen kehrten sich im Laufe der Jahrhunderte die Gefällsverhältnisse um und seit Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Mühlen an der Glan und am Glanmühlbach mit zusätzlichem Almwasser versorgt.

Eine zweite Überleitung von Almwasser zur Glan erfolgt seit dem 18. Jahrhundert 
über den Ganshofbach. Nahe der Bayernstraße verläuft dieses Gerinne in gerader Linie bis zu seiner Einmündung in den Maxglaner Glanmühlbach. Auf diesem Weg trieb das Wasser auch noch die Wasserpumpe für das Schwimmbad beim Ganshof und bis 1964 eine Säge- und Fourniermühle in der Villagasse an.

Der 1983 bis 1986 bereits aufgelassene Ganshofbach wird jetzt von einer aus Anrainern gebildeten Genossenschaft betreut.

Der Kreuzbrücklbach und der Ganshofbach - Länge 0,9 km und 0,7 km