Ein zweiter Stollen durch den Mönchsberg

Von den Bürgern der Stadt um 1335 angelegt zieht sich dieser Arm am Fuße des Rainberges entlang, unterquert bei der ehemaligen Gewürzmühle die Neutorstraße in nordöstlicher Richtung und wird durch einen Stollen parallel zum Neutor durch den Mönchsberg wieder in den Innenstadtbereich geleitet. Hinter dem Gstättentor beim früheren Bürgerspital tritt er kurz zu Tage bevor er im Kraftwerkseinlauf zum Städtischen Notstromaggregat in der Münzgasse verschwindet.

Nach der Unterquerung des Anton-Neumaier-Platzes teilt sich der Neutorarm vor dem Haus der Natur in zwei Teilarme auf. Hier wurden früher die Wasserräder des alten Stieglbräus und des Ursulinenklosters angetrieben.

Seit 2008 wird das in die Salzach ausmündende Wasser von einer unterirdisch in der Uferböschung eingebauten Wasserkraftschnecke zur Stromerzeugung genutzt.

Der Städtische- oder Neutorarm – Länge 1,4 km